Nach 26 Stunden auf den Beinen bin ich gut in Vancouver angekommen! Der Flug mit United Airlines ging über Chicago. Dies hatte zur Folge, dass ich all den US-Sicherheitsbestimmungen folge leisten durfte. Das heißt im Klartext: In München beim Check in "Sicherheitsfragen" beantworten. Das Ganze lief im Interview-Stil ab. Dabei soetwas wie: "Führen Sie Schusswaffen mit sich?" "Haben Sie Gegenstände von Fremden erhalten, um diese in die Vereinigten Staaten einzuführen?" Nachdem man dann durch die Sicherheitskontrolle, inklusive Gepäckdurchschung etc. war und durch die Duty-Free shops lief, um zum Gate zu kommen, konnte man schon die Durchsagen durch den Flughafen hallen hören: "Due to specific security checks all passengers, flying to the united states are supposed to be at their gate at least one hour before their flight" Am Münchner Flughafen gibt es jetzt einen abgeriegelten Bereich nur für Flüge in die USA. Wenn man in diesen Bereich hinein möchte, darf man nochmal Fragen beantworten, die sich auf den Weg vom Flughafeneingang zum Gate beziehen. Es könnte schließlich sein, dass ein Taliban einen dort abfängt und mir Plastiksprengstoff mitgibt!? Logisch!
Bis nach Chicago waren es ca. 9 Stunden Flug. Interessant war auch hier, dass das Gepäck einmal ausgecheckt, neu kontrolliert und wieder eingecheckt werden musste... Aufgrund von "Airport Operations" hatte der Anschlussflug 2 Stunden Verspätung und wir kamen dort erst um 22 Uhr (Ortszeit) los. Inklusive 4 "geplanten" Wartestunden hatte ich schließlich 6 schöne Stunden am Chicagoer Flughafen und kenne diesen Flughafen und sein nettes Personal nun in und auswendig.
Irgendwann mitten in der Nacht in Vancouver angekommen, wurden wir in dem kleinen 7-Bett Gästehaus in Downtown Vancouver mit offenen Armen empfangen. Das Haus in dem das "Urban Hideaway Guesthouse" ist, ist das dritt älteste der Stadt Vancouver - erbaut in den 1870ern. Die Zimmer und Möbel sind aus altem Holz, der Boden aus knarzenden, aber charmanten Dielen. Die Besitzer, ein Finne und eine Canadierin, leben auch hier im Haus - abgetrennt von einem Schild "private". Das Haus hat eine sog. "open kitchen", in der man sich das im Preis inbegriffene Frühstück selbst zubereiten darf. Hier trifft man liebe Leute aus aller Welt.
Halb Tot sinken wir in die Kissen...
Am nächsten Tag erkunden wir Vancouver. Hier ein Bild als Vorgeschmack auf meinen nächsten Post:
das mit dem sicherheitswahn macht mir einen trip in die usa immer wieder unbeliebter...
AntwortenLöschenaber das hotel/gästehaus klingt hammer! so kanada-nett :)
Klingt echt spannend, aber:
AntwortenLöschenWer ist wir?!
Wie es aussieht hast du zumindest schon nen neuen Freund gefunden.
ihre mum is mit dabei ;)
AntwortenLöschen